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Der Karibische Inselbogen umfaßt eine Vielzahl von Inseln, die sich wie Perlen einer Kette von Florida bis an die Küste Venezuelas ziehen. Teilweise bilden die Inseln eigene Staaten (Kuba, Dominikanische Republik, Haiti usw.) aber einige der Inseln gehören zu Staaten in Übersee (französische und niederländische Antillen).
Jede dieser Inseln hat ihre eigene Geschichte und Kultur. Ehemals Westindien - der spanische, französische, holländische und britische Einfluß ist überall feststellbar.
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Von Paris fliegt man bis Point-a-Pitre, der Hauptstadt des Departments, ca. 8h. Man merkt gleich, das man nicht mehr in Europa ist, auch wenn man auf dem Flughafen in der EU herzlich willkommen geheißen wird
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Die Insel teilt sich in einen bergischen und flachen Teil. Der bergische Teil ist vulkanischen Ursprungs. So ist der höchste Berg der Insel ein immer noch aktiver Vulkan (Soufriere, mit 1467m der höchste Punkt der Insel). Man kann ihn besteigen. Schön während des Aufstiegs riecht man an mehreren Stellen austretende Schwefelgase. Auf der Spitze des Vulkans kann man in mehrere Krater schauen, die teilweise noch immer lautstark übelstinkende Schwefelgase und Wasserdampf von sich geben. Wenn man dort oben steht, merkt man, daß die Erde wirklich nur aus einer sehr dünnen festen Kruste besteht.
Bei klarer Sicht kann man bis zur Insel Montserrat schauen. Als wir Guadeloupe besucht haben, stand über dem Hauptvulkan von Monserrat eine mächtige Rauchsäule - der Karibikbogen ist alles andere als ein seismisch ruhiger Ort.
Die Vulkanasche hat jedoch auch ihr gutes: unheimlich fruchbarer Boden. Auf diesem wächst natürlich Zuckerrohr in Massen, der auf der Insel hauptsächlich verflüssigt wird: in Rum.
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