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Venezuela
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Sieht man vom windigen Süden ab, so hat Venezuela eigentlich von allen etwas zu bieten: Palmenstrände an der Karibik, große Fechtgebiete in den Llanos, schneebedeckte Andengipfel und unzugängliche Gebirge an der Grenze zu Brasilien.
So vielfältig wie die Natur ist, bieten sich abwechlsungsreiche Reisen durch das Land an. So ist diese Seite eigentlich eine Dokumentation gleich zweier Reisen nach Venezuela: 1998 und 2002.
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Unsere Reiseroute 2002 in Kurzfassung:
1. Caracas - Maracay 2. Maracay - Barinas 3. Barinas - Merida 4. Merida- Chicherivichi 5. Chicherivichi - Caracas 6. Caracas - Pt. Colombia
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Außerdem soll von einer fast expeditionsartigen Tour zum Auyan Tepui, einer der geheimnisvollen Tafelberge in der Gran Sabana, berichtet werden.
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Die geheimnisvolle Welt der Tafelberge ist übrigens sehr gut in Uwe Georges Buch “Inseln in der Zeit” dokumentiert (Geo).
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Caracas-Maracay
Wir sind am Nachmittag in Caracas gelandet und haben den Moloch gleich hinter uns gelassen und sind die 150km nach Maracay, eine angenehme Stadt in Mittel-Venezuela, weitergereist.
Wir sind in Venezuela mit den Mietwagen gereist. Es ist möglich, bereits von Europa aus preiswerte Mietwagen zu mieten. Die Benzinpreise liegen bei 0.15ct pro Liter (ja so was gibt es noch!).
Maracay-Barinas
Nach unserem ersten lateinamerikanischen Frühstück sind wir weiter nach Barinas gereist. Die Straße schlängelt sich teilweise als Landstraße, teilweise als Autobahn in die Lanos-Gegend. Nichts als flaches Land! Ab Guanare sind dann endlich die Anden in Sichtweite. Man reist immer entlang der Berge, aber noch in den Lanos, bis Barinas. Barinas ist eine langweile Provinzstadt.
Barinas-Merida
Unmittelbar hinter Barinas (200m) beginnt der Aufstieg der Straße in die Anden. Der Paß nach Merida liegt auf einer Höhe von 3800m. Auf dem Paß findet man Fachwerkhäuser. Danach fällt die Straße wieder ab und man erreicht Merida.
Merida
Merida liegt in den Anden und zeichnet sich durch ein angenehmes Klima aus. Die Stadt ist voller junger Leute (Touris und Studenten). Merida hat eine Menge für Touristen zu bieten (Trekkingtouren, Reiten, Moutainbiking usw.).
Die höchste Seilbahn der Welt auf den Pico Bolivar, für die Merida bekannt ist, ist zur Zeit außer Betrieb (August 2002). Während man zuletzt sogar wieder bis auf die Spitze fahren konnte, sind die Tragseile im untersten Abschnitt der Bahn so abgenutzt, daß die Bahn wieder außer Betrieb genommen werden mußte. Schade.
Einen Ausflug nach Jaji sei jedem angeraten, der ein Andendorf kennenlernen möchte. Jedoch ist es ernüchternd, wenn man die Indiodörfer aus Peru oder Bolivien kennt.
Merida-Chicherivichi
Dieser Abschnitt unserer Reise führte uns einmal quer durch West-Venezuela. Von Merida sind wir zuerst über die Anden (4007m Paßhöhe) nach Valera gereist. Von dort aus sind wir weiter über Barquisimeto nach Pt. Cabello. Man durchreist dabei die Maracaibo-Ebene - im wesentlichen flaches Land.
In Pt. Cabello erreicht man die Karibikküste und fährt nun nordwestwärts Richtung Chichi.
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Chichi selbst ein Party-Badeort. Überall ist Disco und Leben bis spät in die Nacht. Dem Ort vorgelagert sind Inseln, zu denen man sich per Boot übersetzen lassen kann (Grundausrüstung: Eisbox mit Polar, Santa Teresa und Cola). Bekannteste und schönste ist die Sombrerro (6h, 45U$). Man kann auch auf den Inseln zelten.
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Von Chichi aus sind wir via Caracas weitergereist nach Ecuador, um nach Ecuador die letzten Tage zum Ausspannen noch einmal an der Küste Venezuelas in Pt. Columbia zu verbringen.
Pt. Columbia
erreicht man per Bus aus in 2h von Maracay aus. Man überquert das Küstengebirge auf einer spektakulären Straße (nichts für schwache Nerven und nervöse Mägen).
Dafür wird man mit traumhaften Strand entschädigt. Was gibt es besseres als sich in Hängematten unter die Palmen in den Schatten zu legen und einen Cuba libre zu schlürfen ?
Reisekosten 2002
Im Vergleich zu 1998 hat der Venezuelanische Bolivar mehr als 50% gegenüber dem Dollar an Wert verloren, während die Preise gleichgeblieben sind. Das freut den Geldbeutel des Travellers.
Geldautomaten übrigens arbeiten sehr zuverlässig (EC!). Das schont die Nerven, da Geldtauschen nicht mehr zwingend notwendig ist.
Reiseführer
Mit zwei Reiseführern sind wir gut über die Runden gekommen:
Lonely Planet Venezuela
Reiseknowhow Venezuela
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